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Gefördert durch die DAAD führt die FHM (Fachhochschule des Mittelstands) in Pulheim ein Pr...Zuschüsse von 18.000 Euro für Projekte in Pulheim freigegeben
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Neben seinem Einsatz in sozialen Notfällen in der Region Pulheim und der Förderung, vor al...Mit dem E-Bike in den Frühling: Stadtwerke Pulheim und Lions Club übergeben Hauptgewinn des Adventsgewinnkalenders 2018
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"Wir wollen, dass Kinder Spaß an Bewegung finden und dass Senioren sich auch im Alter bewegen"...
Zu Besuch bei der Künstlerin Ulrike Arnold
Schon der Weg zum Atelier der Künstlerin Ulrike Arnold verhieß Überraschungen, wenn man den zugewachsenen, wie verwunschen wirkenden Eingang zum Künstlerquartier in Düsseldorf betrat. Die Erwartungen der Besuchergruppe wurden voll undd ganz erfüllt. Wir trafen eine Künstlerin, die lebhaft, spannend und aufschlussreich von ihrer künstlerischen Arbeit und ihrem abenteuerlichen Leben berichtete.
Der freundliche Empfang und die gastfreundliche Bewirtung waren der Einstieg in ein paar interessante, lehrreiche und unterhaltsame Stunden im Atelier der Künstlerin Ulrike Arnold.
Die 1950 in Düsseldorf geborene und hier schaffende Künstlerin Ulrike Arnold arbeitet seit 30 Jahren mit Erde, Sand und Kohle – und fast immer unter freiem Himmel. Sie ist die weltweit einzige Künstlerin, die Meteoritenstaub verwendet.
Je wilder das Wechselspiel der Natur, umso mehr fühlt sich die Malerin inspiriert. Ulrike Arnold arbeitet seit 30 Jahren mit Erde, Sand und Kohle. Nur unter freiem Himmel. Und immer dort, wo sie faszinierendes Material vorfindet. Das können auch Steine sein, die sie mit dem Hammer zerschlägt und dann geduldig zerbröselt. Oder Vulkanasche, wie man sie in Island findet. "Ich versuche die Essenz eines für mich magischen Ortes mit authentischen Mitteln einzufangen", beschreibt sie ihre Arbeitsweise.
Blickfang auf dem Boden ihres luftigen Düsseldorfer Ateliers ist eine Installation: weiße Leinensäckchen dicht an dicht, gefüllt mit vielfarbigen Erdproben aus aller Welt – Indien, Madagaskar, Island, Asien, Australien, dem Jemen, der Sahara. In jedem Land verbrachte Ulrike Arnold Wochen oder Monate und machte sich künstlerisch zunutze, was sie vorfand. Auf ihren bewusst einsamen, entbehrungsreichen Streifzügen lernte sie, wie man Ängste überwindet und dadurch neue Erkenntnisse gewinnt. "Ist es nicht eine wunderbare Erfüllung, genau das umzusetzen, was man in sich fühlt?" fragt sie.
Ihre Bilder, die sich in keine Kategorie sperren lassen, wandern mittlerweile durch renommierte Museen und Ausstellungen. Die jüngste Aufrags-Arbeit in Utah diente dazu, Lobby, Spa und Suiten des luxuriösen Aman Resorts am Lake Powell mit "Kunst der Wüste und des Weltalls" auszuschmücken. Jetzt macht sie gerade wieder Station in Düsseldorf, genießt die Kultur, bereitet Ausstellungen vor, gibt Künstlerfeste im Atelier. Wenn die Zahl der "Sehnsuchtsmomente" zunimmt, wird sie wieder nach Arizona aufbrechen.
Ein Besuch der sich gelohnt hat und eine Wiederholung gebietet, war die einhellige Meinung der Teilnehmer.
10.04.2011







