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Lions Clubs: Effiziente Hilfe in der Corona-Krise
Lions Clubs International gewährt 220.000 US-Dollar für Corona-Hilfe auf Antrag von Lions Deutschland. Die Gelder werden durch die Lions Clubs vor Ort zweckgebunden verwendet und vervielfacht.
Auf Lions ist Verlass in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie. Nach einigen ebenso schnellen wie effizienten Hilfsaktionen in der jüngeren Vergangenheit sorgt nun eine weitere große Aktivität für Beachtung: Der gemeinsame Antrag von Lions Deutschland auf Nothilfe in Höhe von 220.000 US-Dollar wurde von der Lions Clubs International Foundation (LCIF) in Oak Brook (IL – USA) genehmigt. Die beachtliche Summe wurde bereits an den Multidistrikt 111 (Deutschland) überwiesen; von dort wird die Nothilfe jeweils anteilig den bundesweit 19 Einzeldistrikten zur Verfügung gestellt. Die rund 10.000 Euro für jeden Distrikt sind per Definition zweckgebunden. Sie sind ausschließlich für durch die Corona-Krise bedingte Engpässe oder Notfälle zu verwenden.
In Frage kommen Arztpraxen, Krankenhäuser, Fieberambulanzen, Alten- und Pflegeheime, Behin- derteneinrichtungen und in Einzelfällen auch Tafeln. Angeschafft werden können durch die Lions Clubs in den jeweiligen Regionen Schutzmasken (FFP2), Desinfektionsmittel sowie medizinische Schutzkleidung (Kittel, Schürze, Brillen, Visiere, Handschuhe etc.). Schnelle Hilfe, unbürokratisch umgesetzt: die Kriterien, die Burkhard Lingenberg, Distrikt-Governor des Distrikts 111 Rheinland-Süd, wichtig sind. „Die drei Grundbausteine, zugleich Motto meiner Amtszeit – Sehen, Helfen, Handeln –, sind auch mit dieser Aktivität erfolgreich und wirkungsvoll umgesetzt“, sagt er.
Große Unterstützung für die Tafeln und das Friedensdorf International Damit nicht genug. Hilfe durch die Lions Clubs vor Ort erhielten auch die Tafeln, von denen nicht wenige infolge der Corona-Krise schließen mussten. Das Gebot der Stunde: weg von den Sachleistungen, hin zu finanzieller Unterstützung. Auch hier halfen und helfen die Lions Clubs – in enger Abstimmung von der nationalen über die regionalen bis hin zu den lokalen Organisationen der Clubs vor Ort.
Ein großer Erfolg war überdies die Unterstützung des Friedensdorfs International in Oberhausen - in dem Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten medizinisch versorgt werden - durch die Lions. Weil Spenden infolge der aktuellen Situation ausblieben, bat Burkhard Lingenberg im Kreis seiner Governor-Kollegen bundesweit um Hilfe. In einer konzertierten Aktion kamen binnen kürzester Zeit rund 100.000 Euro zusammen, durch die große Hilfsbereitschaft vieler Clubs sowie Einzelspenden konnte die Summe am Ende auf knapp 350.000 Euro aufgestockt werden! „Ein großartiger Erfolg, der das Überleben des Friedensdorfes sichern dürfte“, freut sich Lingenberg. Er ist stolz, was die Leistungsfähigkeit von Lions angeht.
Der Zusammenhalt von der nationalen über die regionalen bis hin zu den lokalen Ebenen sei vorbildlich, und so könne schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet werden. Was sich vor allem in Krisenzeiten wie diesen auszahle.
29.04.2020







